Emotionen und KI — Angst als dynamisches System
Können emotionale Prozesse technisch modelliert werden — und was fehlt, wenn man ihren sozialen Kontext ausblendet? Das dynamische Angstmodell als Bezugspunkt der KI-Debatte.
Vortrag an der Schnittstelle von Soziologie und KI — für KI- und Digitalethik, Technikfolgenabschätzung, Wissenschaftskommunikation, Hochschulen, Stiftungen und Organisationen in digitaler Transformation.
Worum es geht
Können emotionale Prozesse technisch modelliert werden — und was würde dabei fehlen, wenn man ihren sozialen Kontext ausblendet? Das dynamische Angstmodell verbindet bedrohte Werte, Ungewissheit, Kontrollwahrnehmung und soziale Normen in einem Netzwerk: Angst entsteht aus Spannungen zwischen diesen Bewertungen; Bewältigung verändert sie wiederum.
Der Vortrag zeigt, warum diese Logik ein früher soziologisch informierter Bezugspunkt für die Debatte über Emotionen und KI ist. Es geht nicht um die Behauptung, Maschinen hätten damit Gefühle, sondern um die Frage, welche Werte, Deutungen und Rückkopplungen Systeme modellieren und gesellschaftlich verstärken.
Buchbar als Vortrag mit Diskussion. Anfragen über den Kontakt unten.
Bei Recherche und Überarbeitung dieses Textes kam KI zum Einsatz.